Kuřívody war ehemals eine Stadt, derzeit ist es der Hauptstadtteil der Stadt Ralsko. Hiesige historische Denkmäler sind die Festung Kuřívody und die Gallus-Kirche. Der ursprüngliche Bau der Festung stammt vom Anfang des 14. Jahrhunderts und war fast quadratisch, umgeben von starken Mauern und einem Wassergraben mit einer Zugbrücke. Ab dem 15. Jahrhundert gehörte sie den Berka von Dubá und wurde allmählich umgebaut. 1866 diente das Gebäude als Krankenhaus für verletzte Soldaten nach der Schlacht bei Kuřívody. Seine gegenwärtige Gestalt stammt aus dem 19. Jahrhundert, als es zu einer Senkung des Eingangsturms kam. Im 20. Jahrhundert wurde Kuřívody Teil des Militärgebiets Ralsko, das in den Jahren 1968-1991 von sowjetischen Truppen besetzt war. Die Gallus-Kirche stammt aus der Zeit der letzten Přemysliden und zeichnet sich durch seine außergewöhnlichen gotischen Wandmalereien aus dem 13. und 14. Jahrhundert aus.
SWAMP ist ein einzigartiges Torfmoor mit zahlreichen Tümpeln. Es entstand auf Sandanschwemmungen in einer Bucht am südöstlichen Ufer des Mácha-Sees infolge der Erhöhung des Grundwasserpegels bei der Anlegung dieses Wasserreservoirs. Hier kommen viele verschiedene Algenarten sowie seltene nördliche Käfer- und Vogelarten vor.
Die größte Wasserfläche des Teichsystems von Doksy ist als Erholungsgebiet berühmt. Der Mácha-See wird als See bezeichnet, in Wirklichkeit aber handelt es sich um einen Teich. Es ist der größte Teich in Nordböhmen. Er wurde bereits 1366 von König Karl IV. angelegt. Auf dem See gibt es zwei kleine Inseln – Myší zámek und Kachní ostrov. Die Inseln sind bedeutende ornithologische Standorte und es ist verboten, sie zu betreten. Die Wasserfläche des Mácha-Sees wird von vier großen Sandstränden eingeschlossen. Besonders beliebt sind Ausflugsschifffahrten, der Aquapark am Strand in Staré Splavy, Beachvolleyball und andere Sportarten.
Der Ort liegt etwa 8 km nördlich von Doksy. Seine älteste Erwähnung stammt aus dem Jahre 1295, wo von der Felsenburg Jestřebí die Rede ist. Alle Ortsteile haben mehrfach den Besitzer gewechselt, unter ihnen war auch das Geschlecht der Smiřický, diese verkauften die Herrschaft den Herren von Wartenberg und nach der Konfiszierung erhielt sie Albrecht z Valdštejna (Wallenstein). Der obere Felsblock mit den Resten des Turms und des Palastes ist unzugänglich, von der Burgruine ist lediglich der untere Felsblock für Besucher geöffnet.
Gruppe von 6 Bergen vulkanischen Ursprungs, die in der Regel basaltig sind und sich nördlich bis nordöstlich von Provodín, ein Stück von der Gemeinde Jestřebí entfernt, erstrecken. Der höchste Gipfel ist Lysá skála (Kahlstein, 419 m), volkstümlich wird er eher als Spící panna (Schlafende Jungfrau) bezeichnet, da er aus einem bestimmten Winkel dem Gesicht eines liegenden Mädchens ähnelt. Vom Gipfel aus, auf den ein relativ beschwerlicher Weg führt, bietet sich den Besuchern ein Rundblick. Die anderen Berge sind Puchavec (Neubauer Berg), Michlův vrch (Meichelberg), Pitrův vrch, Strausův vrch (Straußenberg) und Dlouhý vrch (Langer Berg), der einzige Phonolithberg.
Geschützte Fläche, die bereits 1993 zum Schutzgebiet erklärt wurde und ihre Besucher mit geschützten Pflanzenarten sowie geomorphologischen Formationen – Felstürmen, Toren, pilzähnlichen Felsformationen (Pokličky) usw. – begeistert. Zu den bekanntesten Formationen gehören das Felsentor Skalní brána (eine kleinere Version des bekannteren Felsentors Pravčická brána (Prebischtor)), Psí kostely (Hundskirche) – ein von Gängen und Höhlen durchzogener Felsen, oder Dub, Havraní skála (Rabenstein) und Tvarožník (Quarkstein). Derzeit ist der Ort ein Erholungszentrum und bietet die Möglichkeit von Ausflügen in die Umgebung, Baden im Teich Hradčanský rybník sowie unzählige Orte zum Pilzesammeln.
Dieser ist hier von der sowjetischen Armee übriggeblieben und ist ein Paradies für Inlineskater.