66250314
CSENPLNL
Zobrazit kategorie

Aus Doksy auf die Burg Kokořín

Zámek Doksy, Autor: Jan Frýba
     
    Hrad Kokořín, Autor: Jan Pasler
    Hrad Houska, Autor: Jan Pasler
    Lesní bytosti Doksy, Autor: Jan Pasler
    Doksy, Autor: Milan Drahoňovský
     
    Der Ausflug ist für Radwanderer geeignet. Die Strecke ist etwas anspruchsvoller, bietet dafür aber die herrliche Landschaft der Mácha-Region.
     

    Doksy

    Die Stadt Doksy ist das bekannteste und meistbesuchte Erholungszentrum Nordböhmens, sie entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Eine große Bedeutung für die Entwicklung der Stadt hatte Kaiser Karl IV., der Doksy wichtige Stadtprivilegien verlieh und 1367 den Großen Teich (Velký rybník) – den heutigen Mácha-See (Máchovo jezero) – anlegen ließ. Einen großen Aufschwung erlebte Doksy nach 1928, als am Ufer des Mácha-Sees ein Strand errichtet wurde, drei Jahrzehnte später erhielt Doksy das Statut eines Erholungs- und Kurortes. Die Dominante der Stadt ist der Platz mit der Marien-Statuengruppe aus dem 17. Jahrhundert und der Bartholomäuskirche, in der sich eine Kopie der Figur der Muttergottes von Montserrat, der sog. Schwarzen Madonna, befindet. Weitere erwähnenswerte Denkmäler sind das Renaissanceschloss (derzeit unzugänglich) und das Hospitálek – ursprünglich ein Armen- und Waisenhaus, heute das Karel-Hynek-Mácha-Museum. Kleine Besucher werden sicherlich vom Čtyřlístek-Museum und -Lehrpfad begeistert sein. (Čtyřlístek ist ein in Tschechien beliebter Comic).

    Okna

    Die Gemeinde liegt westlich des Berges Bezděz und südlich der Stadt Doksy. Schon in längst vergangenen Zeiten gehörte dieser Landwirtschaftsort zur königlichen Kronherrschaft Bezděz. In der heutigen Zeit hat die Gemeinde vor allem den Charakter eins Erholungsortes, aber es befinden sich hier auch gut erhaltene Blockbauten.

    Ždírec

    Der Ort liegt etwa 8 km südlich von Doksy zwischen den Gemeinden Okna und Blatce. Die erste Erwähnung von Ždírec stammt aus dem Jahr 1052. Erwähnenswerte historische Denkmäler sind die Jakobskirche, das ehemalige Pfarrhaus und 4 Volksarchitekturbauten.

    Blatce

    Der Erholungsort Blatce befindet sich im Tal Konrádovský důl. Die im 15. Jahrhundert entstandene Gemeinde gehörte zu Houska, nach dem hiesigen Boden wurde Blatce ursprünglich Bláto (dt.: Schlamm) genannt, später wurde die Verkleinerungsform Blatce genutzt. Zur Gemeinde Blatce gehört auch Blatečky (Klein Blatzen), beide haben eine gemeinsame Geschichte. In Blatečky finden wir einige gut erhaltene Bauten, beispielsweise die Häuser Nr. 12 und 13. Blatečky ist auch ein Ausgangspunkt für Touren in die benachbarten Täler mit Sandsteinklettergebieten – Pohádkový důl, Kraví rokle oder Itálie. Westlich über der Straße befindet sich eine Felsgruppe, die Schneewittchen und die sieben Zwerge genannt wird.

    Houska

    Die Burg Houska ist dank ihrer ursprünglichen gotischen Burgkapelle ein mittelalterliches Unikat. Die Burg wurde höchstwahrscheinlich von den Herren von Dubá gebaut. Um 1590 wurde sie zu einem Renaissanceschloss mit viereckigem Grundriss und einem mittigen geschlossenen Innenhof umgebaut. Auf dem Dach befindet sich ein kleiner Aussichtsturm. Im Inneren der Burgkapelle befinden sich Wandmalereien aus dem 14. bis 16. Jahrhundert sowie ein Rittersalon. Einer Legende zufolge steht die Burgkapelle direkt über dem Höllentor.

    Kokořínský důl

    Das 14 km lange Tal Kokořínský důl ist eines der schönsten Täler in der Tschechischen Republik. Viele Schluchten mit den verschiedenartigsten Sandsteinformationen münden in das Tal. Kokořínský důl wird insbesondere von Sandsteinblöcken und -türmen gebildet, die stellenweise den Charakter einer Felsenstadt erlangen. Hier finden wir tiefe Schluchten, Felshöhlen und -überhänge, romantische Tümpel mit Seerosenbewuchsen, und auch malerische Blockbauten. Zu den schönsten Orten gehören die Siedlungen Vojtěchov und Hlučov mit ihrer Volksarchitektur und den Resten der teilweise in den Felsen eingemeißelten Mühle, die Trampsiedlung Harakoko, das beliebte Freibad Harasovské jezero, die Mühle Mlčeň und andere. Raritäten stellen die Tümpel Vojtěchovská tůň, Hlučovská tůň und Podhradská tůň mit ihrer reichen Wasserpflanzenwelt und den Vogelbrutplätzen dar.

    Dobřeň

    Der Ort befindet sich etwa 7 km nordwestlich von Mšeno in der schönen Landschaft des Gebiets Kokořínsko. Die erste Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1402. Im Ort gibt es viele Blockbauten und Gehöfte mit Einfahrten im Empirestil. Dobřeň ist ein strategisch guter Ausgangsort für Wanderungen oder Radwanderungen in die weite Umgebung, insbesondere in das LSG Kokořínsko.

    Kokořín

    Die Burg Kokořín liegt auf einem Sandsteinfelssporn über dem Tal Kokořínský důl. Die Burg entstand Anfang des 14. Jahrhunderts offensichtlich dank des Prager Burggrafen Hynek Berka von Dubá. Nach den Hussitenkriegen wechselte sie ihren Besitzer und begann zu veröden. Ende des 19. Jahrhunderts kaufte sie der Prager Unternehmer Václav Špaček, und sein Sohn Jan ließ sie vor dem Ersten Weltkrieg im neugotischen Stil rekonstruieren. Durch die Form ihrer Mauer ähnelt sie einem Schiff, der Mast ist ihr 38 m hoher runder Turm. Eine weitere Dominante der Burg ist der Palast, der während der Rekonstruktion um ein Geschoss erhöht und überdacht wurde und als Wohngebäude diente. Seine Wände sind von Malereien mit Rittermotiven des Künstlers J. Fischer bedeckt. Am Hang unter der Burg befinden sich die sog. Nedamy, teilweise künstlich in den Sandstein gehauene Höhlen, die die Bewohner der umliegenden Ortschaften während des Dreißigjährigen Krieges als Versteck nutzten.

    Žďár

    Die Gemeinde Žďár liegt etwa 7 km nordöstlich von Mnichovo Hradiště (Münchengrätz) in Richtung Turnov (Turnau). Im Ort befinden sich einige Blockbauten, die Beleg der Volksarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts sind. Ein Stück von der Gemeinde entfernt befindet sich die Felsenstadt Drábské světničky und das Naturschutzgebiet Žabakor.



    Anlage

    • ikona souboru

    Navigation

     
    Infocentrum Mladá Boleslav
    Železná 107
    293 01 Mladá Boleslav
    tel.: +420 326 109 405
    email: [email protected]
     
    EU
    Publikační a redakční systém Public4u © 2000-2026
    load