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Bezdědice

Bezděz  - pohled z Bezdědic
Bezdědice - kostel sv. Václava
 

Bezdědice
Bělá pod Bezdězem, 294 25

Die Gemeinde, ursprünglich „Malý Bezděz“ genannt, mit Zimmerwerkarchitektur und gemauerten Häusern aus Sandsteinstuck, gehört der Stadt Bělá pod Bezdězem an.
 

Sie liegt auf der Anhöhe ca. 10 km westlich von Bělá pod Bězdězem. Die Alteingesessenen nennen sie „Bezdědičky/ka“, allerdings war die ursprüngliche mittelalterliche Bezeichnung „Malý Bezděz“. Der älteste Name der Gemeinde deutet darauf hin, dass sie zur Burg Bezděz gehörte.

Im Ausbau überwiegen gemauerte Häuser, die nach dem großen und verheerenden Brand im J. 1859 entstanden. Erhalten geblieben sind jedoch auch einige gezimmerte Etagenhäuser. Den besonderen malerischen Reiz verleiht der Gemeinde das benutzte Baumaterial für Häuser und lange Holzzäune. Es geht um Sandsteinstuck, der vor Ort gebrochen und bearbeitet wurde (in den nächstgelegenen Wäldern sind in den Sandsteinfelsen die Stellen zu sehen, wo der Stein gebrochen wurde).

Die Einwohner beschäftigten sich mit dem Hopfenanbauen und -trocknen. Im J. 1930 bekannten sich 120 Menschen zur tschechischen und 89 zur deutschen Nationalität. Nach der Sudetenannexion gehörte dieses Gebiet bereits zum Deutschen Reich, die Grenzschranke war nicht weit von hier bei der Gemeinde Víska.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zu keiner markanten Entwicklung der Gemeinde mehr. Sie wurde nachbesiedelt und später fing sie an von Ferienhausbesitzern und Feriengästen bewohnt zu werden, ähnlich wie die anderen Gemeinden auf dem ehemaligen Sudetengebiet.

 

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